Qualitätssiegel für Berufs- und Studienorientierung 2012


Schulen für sehr gute Berufs- und Studienorientierung ausgezeichnet


Am 03.12.2012 fand die feierliche Verleihung des Qualitätssiegels für Berufs- und Studienorientierung 2012 im Neuen Rathaus Leipzig statt. Die Auszeichnung nahmen die Staatsministerin für Kultus Brunhild Kurth, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit Jutta Cordt und der Oberbürgermeister von Leipzig Burkhard Jung vor.

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Wochenspiegel

Pressemitteilung 1

Pressemitteilung 2

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In den Gesprächsrunden während der Auszeichnungsveranstaltung erfuhren die Gäste viel Interessantes über die Berufs- und Studienorientierung der Siegerschulen.

Vor der eigentlichen Auszeichnungsveranstaltung präsentierte sich die Schule mit ihrem Konzept im Foyer des Rathauses.



Vorbildliche Berufsorientierung - geprüft und besiegelt
"Qualitätssiegel" sind sichtbarer Ausdruck für die Qualität der Berufsorientierung.

"Qualitätsmanagement" ist nicht nur in Wirtschaftsunternehmen ein weit verbreitetes Instrument zur Verbesserung von Leistungen und Prozessen. Im Bereich der Berufswahlvorbereitung können sich auch Schulen in Sachsen freiwillig einem standardisierten Zertifizierungsprozess stellen und dadurch die in diesem Rahmen erbrachten Leistungen evaluieren, dokumentieren und der Öffentlichkeit bekannt machen.

Mit Einführung des Qualitätssiegels in Sachsen im Jahr 2007 hat die Schule das Qualitätssiegel für vorbildliche Berufs- und Studienorientierung als eine der ersten Schulen überhaupt erworben. Nach 5 Jahren sind wir das erste Gymnasium in Sachsen, dem die Rezertifizierung gelungen ist. In einem zweistufigen Beurteilungsverfahren wurde bewertet, welche Qualitätsstandards die Schule in den Bereichen Kompetenzentwicklung und Berufsorientierung erreicht hat. Wir mussten uns bei der Bewerbung um die Zertifizierung in einem Fragebogen zu verschiedenen Aspekten äußern. Diese Angaben wurden dann als Grundlage für eine nähere Betrachtung der Schule in einem Audit verwendet. Für den Audit haben ein Team von Vertretern aus Wirtschaft, Bildung und Forschung die Schule besucht und sich in verschiedenen Gesprächsrunden mit Schülern, Eltern und der Schulleitung informiert.

Was macht das Landkreis-Gymnasium St. Annen zu einer "Schule mit vorbildlicher Berufs- und Studienorientierung"?

1. Unser verbindliches schuleigenes Berufsorientierungskonzept für Schüler und Eltern,
2. die enge Kooperation mit ca. 60 Betrieben in der Region,
3. unsere Kooperationsverträge mit Einrichtungen zur Ausbildung akademischer Berufe,
4. die Förderung von praktischen Kompetenzen,
5. die konsequente Arbeit mit dem Berufswahlpass ab Klassenstufe 9,
6. das Angebot zusätzlicher Praktika ab Jahrgangsstufe 11,
7. die intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Berufs- und Studienmöglichkeiten,
8. die Handlungsorientierung durch Lösung und Bearbeitung realer Probleme in Planspielen,
9. die Befähigung zur Lösung komplexer Probleme als Schlüsselqualifikation von Studium und Berufsleben,
10. die Verdeutlichung von Soft Skills und deren Bedeutung für Studium, Beruf und Lebensbewältigung, z.B. Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit auch mit Fremdsprachen, Flexibilität, Präsentationsstärke, Selbständigkeit


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